Der vorliegende Wärmeplanentwurf beruht im Wesentlichen auf drei fachlichen Grundlagen: Das Fachgutachten "Gebiete für Fern- und Nahwärmeversorgung: Räumliche Abgrenzung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung", welches zur fachlichen Vorbereitung der Wärmeplanung für die Stadt Bremen beauftragt wurde, und den nach den Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes angefertigten Elementen "Bestandsanalyse" und "Potenzialanalyse" der Wärmplanung der Stadt Bremen.
Anhand des Fachgutachtens wurde im Vorfeld der nach bundesgesetzlichen Anforderung durchgeführten Wärmeplanung geprüft, welche Stadtgebiete aus wirtschaftlicher Sicht für eine Nah- oder Fernwärmeversorgung geeignet sind, für welche Gebäude im gesamten Stadtgebiet eine dezentrale Versorgung mit Wärmepumpen technisch möglich wäre, und welche Potenziale von erneuerbaren Energien und unvermeidbarerer Abwärme für die Versorgung von neuen Wärmenetzgebieten bestehen.
Der erste Schritt der Wärmeplanung ist die Bestandsanalyse, welche den Ist-Zustand der Wärmeversorgung im Stadtgebiet erfasst. Sie stellt den Wärmebedarf des gesamten Gebäudebestands sowie bestehende Netze, Wärmeerzeugungsanlagen und Speicher dar.
In der Potenzialanalyse wurde als weiterer Schritt der Wärmeplanung untersucht, welche Potenziale zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien und unvermeidbarer Abwärme bestehen und wie diese zur Senkung der CO2-Emissionen genutzt werden können. Zudem wurde ermittelt, welche CO2-Einsparungen durch die Senkung des Wärmebedarfs erzielt werden könnten.
Die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse sind neben der textlichen Darstellung im Wärmeplanentwurf auch als interaktive Karten dargestellt. Die Verlinkungen zu Erläuterungen und Karten finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.
Der Wärmeplan ist auch im KlimaBauZentrum ausgelegt.