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Bestandsanalyse

Die Bestandsanalyse hat die Aufgabe, den Ist-Zustand der Wärmeversorgung im Gebiet der Stadt Bremen zu erfassen. Sie bildet damit eine wichtige Grundlage für alle weiteren Schritte der Wärmeplanung, insbesondere die Entwicklung des Zielszenarios und die Einteilung des Stadtgebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete.

Ausführliche Darstellungen und Erläuterungen zur Bestandsanalyse enthält Kapitel 3 des Berichts zum Entwurf des Wärmeplans. Der Bericht steht Ihnen auf der rechten Seite zum Download zur Verfügung. Ein wichtiges Element ist die Analyse der räumlichen Verteilung des Wärmebedarfs im Stadtgebiet, die mit Hilfe spezieller Indikatoren erfolgt.

Unterschieden werden die Wärmedichte, die den Wärmebedarf im Verhältnis zur Fläche darstellt, und die Wärmeliniendichte, die den Wärmebedarf ins Verhältnis zur Länge der benötigten Wärmeleitungen setzt. Eine hohe Wärmedichte oder Wärmeliniendichte deuten darauf hin, dass sich das betreffende Gebiet für ein Wärmenetz eignen könnte. Nähere Angaben hierzu enthält Abschnitt 3.5 des Berichts.

Eine weitere Aufgabe der Bestandsanalyse ist die Erfassung und Dokumentation von Infrastrukturanlagen, die für die Wärmeversorgung von Bedeutung sind. Dies betrifft insbesondere die Wärmenetze und die Gasnetze, aber auch die Abwassernetze und die Stromnetze. Erfasst werden darüber hinaus dezentrale Wärmeerzeugungsanlagen und Wärmeerzeugungsanlagen, die in Wärmenetze einspeisen, Wärme- und Gasspeicher sowie (soweit vorhanden) Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff und synthetischen Gasen.

Die Wärmeplanung für die Stadt Bremen berücksichtigt auch das stadtbremische Überseehafengebiet in Bremerhaven, dass zum Hoheitsgebiet der Stadt Bremen gehört. Nähere Angaben hierzu enthält Unterabschnitt 3.4.12 des Berichts.

Nach den Bestimmungen des Wärmeplanungsgesetzes sind die Ergebnisse der Bestandsanalyse zu einem erheblichen Teil in kartografischer Form darzustellen. Diese Karten werden als interaktive Karten im Geoportal zur Verfügung gestellt.